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Vom Bottega-Boy zum Chanel-Man

  • vor 44 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Wer Jacob Elordi bisher nur als toxischen Highschool-König Nate Jacobs aus "Euphoria" abgespeichert hat, hat die letzten Jahre modisch wahrscheinlich unter einem ziemlich schweren Stein verbracht. Denn Elordi hat sich längst vom Serien-Star zum echten Stilphänomen entwickelt. Einer, der in butterweichen Bottega Veneta Looks aussieht, als hätte Matthieu Blazy persönlich seine Garderobe kuratiert. Einer, der mit Pharrell Williams' Louis Vuitton Speedy durch Flughäfen läuft, als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt. Und einer, der diese seltene Mischung aus Lässigkeit, Melancholie und Old-Hollywood-Appeal mitbringt, für die Luxusmarken normalerweise ganze Casting-Agenturen beschäftigen. Kurz gesagt: Jacob Elordi sieht nicht so aus, als würde er Luxus tragen. Er sieht so aus, als wäre er Luxus.



Kein Wunder also, dass Chanel ihn jetzt zum neuen Ambassador von Bleu de Chanel ernannt hat. Damit übernimmt Elordi eine Rolle, die wie maßgeschneidert für ihn wirkt. Der Duft steht seit jeher für eine maskuline Eleganz, die nicht geschniegelt und geschniegelt wirken will, sondern mühelos. Frei. Ein bisschen geheimnisvoll. Genau jene Art von Mann, der einen Raum betritt und nicht viel sagen muss, um sofort die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Chanel beschreibt Elordi nicht nur als neues Gesicht der ikonischen Duftlinie, sondern als einen der spannendsten Schauspieler seiner Generation. Nach seinem Durchbruch in "Euphoria" folgten Rollen, die eindrucksvoll zeigen, dass der Australier weit mehr ist als nur ein hübsches Gesicht mit beneidenswertem Jawline-Game. In Emerald Fennells "Saltburn" spielte er den magnetischen Felix Catton, in Sofia Coppolas "Priscilla" einen erstaunlich überzeugenden Elvis Presley. Dazu kommen Guillermo del Toros "Frankenstein", Ridley Scotts "The Dog Stars" und die gefeierte Serie "The Narrow Road to the Deep North".

In Emerald Fennells Neuinterpretation des Literaturklassikers "Wuthering Heights" spielt Elordi an der Seite von Margot Robbie den Heathcliff. Oder anders gesagt: Double Hotness mit maximalem Gothic-Romance-Faktor. Mehr brooding beauty pro Leinwandminute dürfte derzeit schwer zu finden sein.


Thomas du Pré de Saint Maur, Head of Global Creative Resources bei Chanel Fragrance & Beauty, bringt es auf den Punkt: Elordi verkörpere Freiheit, Mysterium, Magnetismus und eine moderne Männlichkeit mit klassischer Eleganz. Also genau jene Eigenschaften, die Chanel seit Jahrzehnten kultiviert – und die Elordi ganz ohne Anstrengung auszustrahlen scheint.


Foto: © CHANEL

©2021 CÉRIOUS GOOD CLUB.

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