Wenn das schönste Auto der Welt auf das angesagteste Fashion-Label der Stunde trifft

2020 ist vorbei und wir können und wollen jetzt feierlich verkünden, dass dies definitiv die Koop des Jahres war: Keine geringere Automobilmarke als Porsche hat sich das Modelabel der Stunde geschnappt! Und das Ergebnis ist, wir können es nicht anders sagen, zum Niederknien.

Aimé Leon Dore ist New Yorks heißester Export, wenn es um Streetwear mit Klasse geht. Wenn man die Brand in vier Worten beschreiben müsste, wäre es "cooler geht es nicht". Ob Sweatpants mit obligatorischem Logo oder Winterjacken in Extraextraextralarge - Aimé Leon Dore ist Wegweiser der Streetwear-Rafinesse, immer mit einem Touch Hip Hop. Und Teddy Santis, Gründer und Kreativdirektor der Marke, ist in Soho bekannt wie ein bunter Hund. Oder eher ein verdammt cooler Hund. Seine Styles werden in limitierten Auflagen in den angesagtesten Shops der Welt verkauft. Er selbst ist großer Fan des 911ers. Nun bekam er die Möglichkeit den Innenraum eines 911 Carrera 4 (Typ 964) ganz Aimé Leon Dore-esque zu designen und konnte sich damit einen Traum erfüllen. Und unseren auch, denn uns fehlen die Worte – noch nie sah ein Auto von innen so gut aus! Das Unikat entstand nach monatelanger Arbeit, nachdem Santis im Porsche Museum und bei der Fertigung des 911 in Stuttgart dabei war. Highlight der Restaurierung ist definitiv der vollständig maßgeschneiderte Innenraum mit Schott-Sonnenblumen-Leder und Stoff aus Loro Piana-Hahnentritt. Kommt und irgendwie bekannt vor? Kein Wunder, denn wir kennen die Materialien auch aus Santis' Herbst/Winter-Kollektion 2020 für Aimé Leon Dore. Am Armaturenbrett, dem Lenkrad und den Türverkleidungen findet man hochwertiges, genarbtes Leder. Die Rückseite des Leders bedeckt den Fahrzeughimmel und das Schiebedach. Argh, geht‘s noch stilvoller? Nope.

Ja, man kann sagen, bei dieser Kooperation hat sich Teddy Santis mal wieder selbst übertroffen: Luxus pur, nicht nur weil Porsche am anderen Controller sitzt, sondern auch durch Farbwahlen, Lederexpertisen und Stoffmuster, die nach einem Ausflug in die Hamptons (mit langem Umweg über Compton) schreien.


















Fotos: PR